Mechanische Schwingungen und Wellen
Eine Schwingung bzw. Oszillation im allgemeinen ist die zeitlich, periodische Änderung mindestens einer physikalischen Größe. Meist finden mehrere Energieumwandlungen statt. Grundsätzlich unterscheidet man mechanische und elektromagnetische Schwingungen. Untrennbar mit den Schwingungen sind die mechanischen oder elektromagnetischen Wellen zu nennen.
1. Formelzeichen und Einheiten
| Beschreibung | Fz. | Einh. |
| Amplitude | ymax | m (Meter) |
| Ausbreitungsgeschwindigkeit (mech. Wellen) | v | m / s |
| Ausbreitungsgeschw. (elektromagn. Wellen) | c | m / s |
| Auslenkung | y | m (Meter) |
| max. Auslenkung | ŷ, ymax | m (Meter) |
| Frequenz | f | Hz (Hertz) |
| Gangunterschied | δ (delta) | m (Meter) |
| Fallbeschleunigung | g | m / s2 |
| Kraft (kin., grav., pot. etc.) | F | N (Newton) |
| Kreisfrequenz | ω (omega) | s-1 |
| Fadenlänge | l | m (Meter) |
| Perioden-, Schwingungsdauer | T | s (Sekunden) |
| Wellenlänge | λ (lambda) | m (Meter) |
2. Mechanische Schwingungen
Eine mechanische Schwingung ist eine zeitlich periodische Bewegung um seine Gleichgewichtslage zwischen seinen Unruhepunkten. Voraussetzung für das Entstehen einer Schwingung ist die Auslenkung (Energiezufuhr) aus seiner Gleichgewichtslage, eine zur Gleichgewichtslage zurücktreibende Kraft sowie die Trägheit des Körpers.
2.1. Verlauf der Energieumwandlung
Prinzipiell betrachtet man alle Modelle in der Physik als optimales Modell, dies ist beim Fadenpendel und Federschwinger nicht anders. Bei den Berechnungen wird die Reibung meist vollständig vernachlässigt. Bei einer Schwingung finden mehrere Energieumwandlungen statt, beim Fadenpendel und Federschwinger zum Beispiel wandelt sich kinetische in potenzielle Energie und umgekehrt um.
Somit kann man beispielsweise den Verlauf der Energieumwandlung beim Fadenpendel wie folgt Betrachten: Energiezufuhr → potenzielle Energie ↔ kinetische Energie, während beim Federschwinger eine Energieform hinzukommt: Energiezufuhr → potenzielle Energie ↔ kinetische Energie ↔ Energie der gespannten Feder.
Oder in Vereinfachter Form: beim Fadenpendel wirken mehrere Kräfte – Gewichtskraft und die Rücktreibende Kraft, beim Federschwinger ebenso – jedoch noch zusätzlich die Spannkraft der Feder.
Diese modellhafte Betrachtungsweise birgt oberflächlich betrachtet eine Schwierigkeit im Zusammenhang mit dem Energieerhaltungssatz … denn, aufgrund der Reibung werden Schwinger und Pendel zunehmend langsamer, bis ihre Bewegung zum erliegen kommt. In den meisten physikalischen Experimenten oder Berechnungen wird diese Tatsache gänzlich vernachlässigt.
2.2. Kenngrößen einer Schwingung sind…
…die Auslenkung (Elongation) y also der Abstand zwischen seiner Gleichgewichtslage und einem beliebigen Punkt der Bahn… die Amplitude (ymax), ŷ, y0 beschreibt den Abstand zwischen seiner Gleichgewichtslage und seinem Umkehrpunkt… die Periodendauer T ist die Zeitdauer bis ein Körper seinen Ausgangspunkt in gleicher Richtung durchläuft… die Frequenz f ist die Anzahl der Perioden pro Sekunde.
2.2.1. Periodendauer und Frequenz
Die Periodendauer lässt sich aus der Zeit t für n Perioden berechnen, die Formel für die Frequenz ist das Reziproke der Periodendauer.

2.3. Fadenpendel – wovon die Periodendauer abhängt…
Zur experimentelle Feststellung der Abhängigkeiten sind drei Versuche vorgesehen. Es soll die Periodendauer erstens im Bezug auf die Masse des Pendelkörpers, zweitens in Verbindung zur Fadenlänge und drittens in Interaktion mit dem Auslenkwinkel während der Energiezufuhr ermittelt werden. Um Messfehler zu vermeiden wird die Zeit bei jedem Experiment in zwei Durchläufen mit je fünf Amplituden gemessen.
2.3.1. Veränderung der Masse des Pendelkörpers
| Auslenkwinkel | Fadenlänge | 20 g | 50 g | 70 g | 100 g | 150 g |
| 30° | 76 cm | 8,7 s | 8,6 s | 8,7 s | 8,7 s | 8,7s |
2.3.2. Veränderung der Fadenlänge
| Auslenkung | Gewicht | 0,1 m | 0,3 m | 0,5 m | 0,7 m | 0,9 m | 1,1 m |
| 30° | 100 g | 3,25 s | 5,6 s | 7,1 s | 8,5 s | 9,6 s | 10,5 s |
| ber. Werte | 3,17 s | 5,49 s | 7,09 s | 8,39 s | 9,52 s | 10,52 s |
2.3.3. Veränderung der Auslenkung bzw. dessen Winkel
| Fadenlänge | Gewicht | 10 ° | 30 ° | 50 ° | 70 ° | 85 ° |
| 30 cm | 100 g | 5,5 s | 5,6 s | 6,0 s | 6,2 s | 7,2 s |
2.3.4. Auswertung der Experimente…
Aus den vorhergehenden Experimenten kann man folgende Erkenntnisse Gewinnen. Der erste Versuch stellt die Masse des Pendelkörpers variabel dar, die Fadenlänge sowie die Auslenkung blieben konstant – die Periodendauer änderte sich jedoch nur aufgrund von Messfehlern. Das Gewicht eines Pendelkörpers hat also keinen Einfluss auf die Periodendauer.
Im zweiten Experiment wurde die Fadenlänge zur Variablen, wobei die Masse und die Auslenkung konstant blieben. Im Vergleich sind die Ergebnisse der Messung sowie die berechneten Werte sehr ähnlich. Die Darstellung der Messwerte in einem Diagramm lassen den Graphen einer quadratischen Funktion erkennen.
Die Messungen aus dem dritten Versuch
2.4. Fadenpendel als Uhrersatz – Sekundenpendel
Wie müsste die Länge eines Fadenpendels gewählt werden, damit dieses eine Frequenz von 1 Hz aufweist.
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2.5. Resonanz und erzwungene Schwingungen
Den bisher bekannten Schwingungssystemen wurde nur einmal Energie zugeführt.
VERVOLLSTÄNDIGUNG FOLGT!!!
3. Mechanische Wellen
Oszillatoren, also schwingungsfähige Teilchen bzw. Körper können durch Kopplung von einem anderen Oszillator oder Teilchen Energie übertragen bekommen und so selbst zu Schwingungen angeregt werden. Stößt oder regt man nun einen Oszillator an so wird aufgrund der Kopplung, Energie auf den jeweils nächsten Oszillator übertragen – man spricht auch davon, dass die Schwingung sich im Raum fort pflanzt.
Eine mechanische Welle ist eine Ausbreitung einer mechanischen Schwingung im Raum. Diese Welle ist somit eine zeitlich und räumlich, periodische Änderung physikalischer Größen. Es erfolgt kein Stofftransport, jedoch kann Energie übertragen werden!
3.1. Arten von mechanischen Wellen
3.1.1. Longitudinalwellen |
3.1.2. Transversalwellen |
3.1.3. Kreiswellen |
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3.2. Die Kenngrößen einer mechanischen Welle…
…unterteilt man zunächst in Schwingungs- und wellentypische Größen. Zu den Schwingungsgrößen zählt man die Auslenkung (Elongation) y, die Amplitude (ymax), ŷ, y0, die Schwingungsdauer T, Frequenz f und Kreisfrequenz ω (omega).
Zu den wellentypischen Größen zählt man hingegen…
3.2.1. die Wellenlänge
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3.2.2. die Ausbreitungsgeschwindigkeit
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3.3. Diagrammtypen zur Darstellung
Für alle mechanischen Wellen gilt!
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Die Wellengleichung für lineare, harmonische Wellen lautet (y = Ergebnis = Auslenkung am Ort x):

3.4. Das Huygensche-Prinzip
Es besagt, dass jeder Punkt einer Wellenfront als Ausgangspunkt für eine neue Welle (Elementarwelle) betrachtet werden kann. Diese Elementarwellen besitzen die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit wie die ursprüngliche Welle. Die neue Wellenfront ergibt sich aus der einhüllenden aller Elementarwellen. Bei Übergängen in unterschiedlichen Medien ändert sich die Ausbreitungsrichtung wie auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit – dies kann als Brechung oder Beugung wahrgenommen werden.
3.5. Eigenschaften Mechanischer Wellen
3.5.1. Wellenbeugung
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3.5.2. Interferenz
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3.5.3. Reflexion
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3.5.4. Brechung
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3.5.5. Absorption
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3.5.6. Streuung
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3.5.7. Polarisation
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3.5.8. Gangunterschied
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3.5.9. Stehende und fortschreitende Wellen
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3.5.10. Doppler-Effekt
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